Max Weiler
Absam 1910 – 2001 Wien
Aufgewachsen zu sein zwischen Bergen: Das war die Grundlage von Max Weilers Gefühl der Zugehörigkeit zur Landschaft – zu Wolken und Wind, Pflanzen und Gebirgen. Weiler wurde in Tirol geboren und besuchte dort die Malschule Toni Kirchmayr. Anschließend studierte er an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Karl Sterrer. Dieser vermittelte ihm den ersten Zugang zu den Bildern der altchinesischen Landschaftsmalerei der Song-Dynastie (960–1279), was für seinen künstlerischen Werdegang wichtig werden sollte. Von 1964 bis 1981 war Weiler selbst Professor für Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien.
Der Künstler gewann schon früh verschiedene Preise. Zu seinen Arbeiten gehören neben Ölgemälden auch Zeichnungen, Lithographien, Fresken, Mosaike, Keramiken und Betonglasfenster sowie Entwürfe für Wandteppiche. Im Jahr 1955 nahm Max Weiler an der III. Biennale von São Paulo teil. 1960 repräsentierte er Österreich auf der XXX. Biennale von Venedig. 1978 fand eine Personale in der Graphischen Sammlung der Albertina in Wien statt, gefolgt von einer Fülle österreichischer und internationaler Ausstellungen (Deutschland, Mexiko, USA, Schweiz, Ungarn, Tschechien, Slowakei, China).
Der Künstler gewann schon früh verschiedene Preise. Zu seinen Arbeiten gehören neben Ölgemälden auch Zeichnungen, Lithographien, Fresken, Mosaike, Keramiken und Betonglasfenster sowie Entwürfe für Wandteppiche. Im Jahr 1955 nahm Max Weiler an der III. Biennale von São Paulo teil. 1960 repräsentierte er Österreich auf der XXX. Biennale von Venedig. 1978 fand eine Personale in der Graphischen Sammlung der Albertina in Wien statt, gefolgt von einer Fülle österreichischer und internationaler Ausstellungen (Deutschland, Mexiko, USA, Schweiz, Ungarn, Tschechien, Slowakei, China).
Zu Weilers größten Talenten gehörte seine Entwicklungsfähigkeit bis ins hohe Alter. Seine Kunst steht in enger Verbindung mit einem der Hauptereignisse der Moderne, der Abstraktion. Mit ihrer Hilfe gewann er Distanz zur konventionellen Wahrnehmung von Realität, sie lieferte ihm die Syntax seiner künstlerischen Sprache. Er hielt sich aber fern von einer abstrakten Malerei, die sich von jedem Bedeutungsgehalt zurückzieht und einer ausschließlichen Selbstreferenz huldigt. Weiler etablierte in seinen Landschaften vielmehr eine Analogie zur Natur. Seine Arbeiten stehen für „das Geistige“: „Die entscheidende Frage für den Menschen ist: Bist du auf Unendliches bezogen oder nicht? Das ist das Kriterium des Lebens … Wenn man fühlt und versteht, dass man schon in diesem Leben an das Grenzenlose angeschlossen ist, ändern sich Wünsche und Einstellungen,“ so der Künstler.
Weiler appelliert mit seinen Arbeiten an die Phantasie und die Projektionsfähigkeit der Betrachter. Denn die Landschaft ist zwar das Richtmaß seiner Malerei, nicht aber ihr Inhalt. Vielmehr führt uns der Künstler in eine Dimension, die jenseits der Erscheinungen erfühlt und entdeckt werden muss. Seine Werke bieten also nicht Darstellung, sondern vielmehr Gestaltung, Destillat und Umwandlung sinnlicher Wahrnehmung. Bei Weiler ist jedes Bild „ein Gedicht, das Form hat“. Der Künstler erfährt Geist nicht im Gegensatz zur Natur, sondern als deren Seele und als ein „Reich des träumenden Seins“.
„Weiler vergeistigt unsere alternde Welt und macht sie wieder jung. Dadurch stärkt er unsere eigenen Lebenskräfte und hilft uns, uns selbst zu erneuern.“ Konrad Oberhuber
Weiler appelliert mit seinen Arbeiten an die Phantasie und die Projektionsfähigkeit der Betrachter. Denn die Landschaft ist zwar das Richtmaß seiner Malerei, nicht aber ihr Inhalt. Vielmehr führt uns der Künstler in eine Dimension, die jenseits der Erscheinungen erfühlt und entdeckt werden muss. Seine Werke bieten also nicht Darstellung, sondern vielmehr Gestaltung, Destillat und Umwandlung sinnlicher Wahrnehmung. Bei Weiler ist jedes Bild „ein Gedicht, das Form hat“. Der Künstler erfährt Geist nicht im Gegensatz zur Natur, sondern als deren Seele und als ein „Reich des träumenden Seins“.
„Weiler vergeistigt unsere alternde Welt und macht sie wieder jung. Dadurch stärkt er unsere eigenen Lebenskräfte und hilft uns, uns selbst zu erneuern.“ Konrad Oberhuber
Farbig die Erde
Blaue Blume
Adventblume
Baum im Wald
Freundliche Pflanzengruppe
Mai Rose
Gebirge
Farbig die Erde
Farblithographie
signiert, bezeichnet und datiert (19)91, 84/120
49,5 x 63 cm
signiert, bezeichnet und datiert (19)91, 84/120
49,5 x 63 cm
Blaue Blume
Farblithographie
handsigniert, bezeichnet und datiert (19)90
E.d.K. (Edition des Künstlers), 49,4 x 64 cm
handsigniert, bezeichnet und datiert (19)90
E.d.K. (Edition des Künstlers), 49,4 x 64 cm
Adventblume
Farblithographie
handsigniert, bezeichnet und datiert (19)91
E.d.K. (Edition des Künstlers), 49,5 x 62,5 cm
handsigniert, bezeichnet und datiert (19)91
E.d.K. (Edition des Künstlers), 49,5 x 62,5 cm
Baum im Wald
Farbkreide auf Bütten
signiert, gewidmet und datiert 5. 7. 1988
36,5 x 29,5 cm
signiert, gewidmet und datiert 5. 7. 1988
36,5 x 29,5 cm
Freundliche Pflanzengruppe
Farblithographie
handsigniert, bezeichnet und datiert (19)90
E.d.K. (Edition des Künstlers), 64,5 x 49,5 cm
handsigniert, bezeichnet und datiert (19)90
E.d.K. (Edition des Künstlers), 64,5 x 49,5 cm
Mai Rose
Farblithographie
handsigniert, bezeichnet und datiert (19)90
E.d.K. (Edition des Künstlers), 64,5 x 49,5 cm
handsigniert, bezeichnet und datiert (19)90
E.d.K. (Edition des Künstlers), 64,5 x 49,5 cm