Pfaffenberg 1927 - 2015 Wien

Franz Grabmayr entstammte jener Künstlergeneration nach 1945, die ihre Herausforderung darin sah, die Malerei noch einmal aus sich selbst heraus zu begründen. An der Wiener Akademie waren Robin Christian Andersen und Herbert Boeckl seine Lehrer, sodass es nicht verwundert hätte, wäre der Künstler zu einem repräsentativen Glied in der Kette des typisch österreichischen malerischen Expressionismus geworden. Doch die wahre Bedeutung Grabmayrs beruht vielmehr auf der radikalen Überwindung seines künstlerischen Erbguts.

Dennoch ginge fehl, wer sich diese Überwindung als glatten Bruch mit der Tradition vorstellen würde. Vielmehr entwickelte Franz Grabmayr sein Werk mit einer fast beispiellosen kontinuierlichen Konsequenz. „Aber gerade aus dieser ungewöhnlichen Beharrlichkeit heraus erfolgte die Weiterentwicklung eines am Gegenstand haftenden Expressionismus zum qualitativ Neuen eines der prononciertesten und originellsten Materialkünstler der Gegenwart.“ (Klaus Albrecht Schröder)

Grabmayrs Œuvre vereint weitestgehende malerische Abstraktion weiterlesen... 

 

Tanzblatt
Farbige Tusche auf Papier
verso signiert, um 2000
100 x 70 cm

 

Sonnenaufgang über dem Steinbruch
Öl auf Leinwand
verso signiert und datiert 2004
118 x 118 cm

         

Feuerbild
Öl auf Leinwand
verso signiert und datiert 1993
140 x 100 cm

 

Haus im Waldviertel
Öl auf Leinwand
verso monogrammiert und datiert 1982
95 x 145 cm

 

Tanzbild
Farbige Tusche auf Papier
verso signiert, um 2000
100 x 70 cm

 

 

 


Ganzer Leopold
Grabmayr Franz
Gutruf Gerhard
Galerie Szaal, Schottenring 10, 1010 Wien

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