Glojach, Weststeiermark 1921 - 2011 Klosterneuburg

Stark wuchs in dem schönen, mit Bächen durchzogenen Hügelland der Oststeiermark auf, was sowohl eine starke Naturverbundenheit des Künstlers wie auch sein intensives Farbempfinden nachhaltig förderte. Stark besuchte zunächst die Kunstgewerbeschule in Graz und studierte anfänglich Bildhauerei. Diese Erfahrung bildete die Basis für sein tiefes Verständnis von Form, Raum und Plastizität. Nach dem Kriegsdienst widmete er sich dem Studium der Malerei bei Prof. Rudolf Szyszkowitz und lernte durch diesen 1944 auch Herbert Boeckl kennen, dessen Einfluss auf Stark besonders im kräftigen Duktus sichtbar wurde. Zu einem wichtigen Vorbild für den jungen Künstler wurde aber vor allem das Werk Paul Cezannes.
1947 besuchte Stark die Akademie der bildenden Künste, lernte hier seine spätere Frau Elfriede Petrasch kennen und bestritt mit ihr gemeinsam eine erste Ausstellung in der Neuen Galerie in der Grünangergasse. Es folgten zahlreiche Ausstellungen, zunächst am Landesmuseum Joanneum in Graz, aber bald schon in Paris und den USA. Darüber hinaus fanden die bemerkenswerten Arbeiten Starks zunehmende Anerkennung von Seiten der Kunstkritiker und -sammler. 1958 übersiedelte Karl Stark nach Wien, wo er bis heute als freischaffender Maler vor allem an Landschaften und Stillleben, aber auch an Porträts und Akten arbeitet. Er war einer der wenigen bedeutenden österreichischen Künstler, die sich, trotz vielfältiger Entwicklungen der modernen Kunstszene, noch heute dem Medium des Tafelbildes und der langen Tradition expressiver Malerei verpflichtet fühlten.


Scheibl Hubert
Scheidl Roman
Schmalix Hubert
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Soshana
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Stark Karl
Staudacher Hans
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Szaal Adrian
Galerie Szaal, Schottenring 10, 1010 Wien